Mitteilungen der Verwaltungsstelle Staffort in der 28. Kalenderwoche 2017

Staffort

Patenkompanie und schnelles Internet

Nachruf auf Oberstabsgefreiten Christian Daniel Kray

Am 1. Juli erlitt Oberstabsgefreiter Christian Daniel Kray bei einem tragischen Verkehrsunfall tödliche Verletzungen. Er war Angehöriger der 4. Kompanie ABC-Abwehrbataillon 750 „Baden“, unserer Patenkompanie. Bei Übungen und sonstigen Veranstaltungen war er häufig in Staffort. Wir sprechen seiner Familie unser tiefes Mitgefühl aus und sind in Gedanken auch bei seinen Kameraden. Ein Trauergottesdienst findet am Montag, 17. Juli 2017, um 9 Uhr in der Michaeliskappelle in Untergrombach statt. Hierzu wird herzlich eingeladen.

 

Unsere Patenkompanie übt in der 30. Kalenderwoche – auch Staffort ist tangiert

Vor vier Wochen haben Soldaten unserer Patenkompanie für uns freiwillig und unentgeltlich zwei Zelte für den „Tag der Musik“ auf- und abgebaut. Dies war nicht nur ein guter Schutz für die Musiker, sondern auch für die zahlreichen Gäste, die darunter einen wirksamen Sonnenschutz fanden. In der 30. Kalenderwoche werden die Soldaten allerdings weit stärker gefordert sein, denn sie müssen im Rahmen einer sogenannten Durchschlageübung sowohl ihre militärischen Kenntnisse, als auch ihre persönliche Fitness unter Beweis stellen.

Solche Übungen gelten allgemein als „echte Herausforderung“, man hat vor ihnen Respekt. Eine solche Kraftanstrengung steht nun bald an und die Gemarkung Staffort wird hierin eingebunden sein. Schließlich gilt es nach einem langen Fußmarsch unter anderem, die persönliche Ausrüstung als „Zeltpaket“ zu verpacken und damit eine ordentliche Strecke in unserem Baggersee zu durchschwimmen. Diese Übung ist bereits seit Wochen bei allen erforderlichen Behörden angemeldet (und auch genehmigt) und zum Schutz der Soldaten auch im Gewässer gesichert. Diese Durchschlageübung wird möglicherweise die nächste Begegnung mit unseren Patensoldaten bieten.

 

Schnellere Internetversorgung in allen Stadtteilen in Aussicht

Nicht nur für unsere Unternehmen, sondern auch für die privaten Haushalte spielt eine schnelle Internetversorgung eine immer größere Rolle! Zunächst war es über eine lange Zeit so, dass die privaten Betreiber keinerlei Interesse zeigten, sich diesbezüglich zu engagieren. Deshalb ging auch unsere Stadt gemeinsam mit dem Landkreis den Weg, sich nach und nach selbst um eine Optimierung der Versorgung zu bemühen.

Aus diesem Grund wurden bei allen Gehwegesanierungen auch Leerrohre eingezogen, um später hierin die leistungsstarken Glasfaserleitungen einzuziehen. Dies hätte selbstverständlich einen finanziellen Kraftakt bedeutet. Seit neuestem ist es nun so, dass die „Privaten“ eine Wende um 180 Grad hinlegten und sich nun selbst um schnellere Verbindungen bemühen  -  so auch die Telekom, die nun innerhalb weniger Wochen dafür sorgen will. Inwieweit dabei Glasfaser eine Rolle spielen wird, oder inwieweit auf die vorhandenen Kupferleitungen zurückgegriffen wird, liegt im Ermessen des Betreibers.

Davon ist auch abhängig, ob aufwändige Grabungsarbeiten erforderlich werden, oder nicht. Jedenfalls kann man an den Arbeiten der Schaltschränke erkennen, dass mit Nachdruck gearbeitet wird. Möglicherweise wird es auch erforderlich werden, leistungsfähigere Kästen zu installieren. Fazit: Einerseits könnten wir nun relativ zügig in den Genuss schnellerer Datenübertragungen kommen, andererseits ist es ziemlich skurril, dass im geringen zeitlichen Abstand zu den umfassenden Gehwege- und Straßensanierungen nun wieder Eingriffe vorgenommen werden. Dabei kommt es in der Tat darauf an, darauf zu achten, dass an allen Baustellen wieder zu 100% der ursprüngliche Zustand hergestellt wird. Schließlich hat die Stadt für diese Maßnahmen erhebliche Steuergelder investiert!

Ihr Ludwig-W. Heidt, Ortsvorsteher