Mitteilungen der Verwaltungsstelle Staffort in der 37. Kalenderwoche 2017

Staffort

Stadtführung unter dem Motto: „Stafforter Geschichte(n)“

Aufgrund des diesjährigen Witterungsverlaufs zeigt sich der Topinambur (lat. Helianthus tuberosus) mit seinen wunderschönen gelben Blüten etliche Tage früher als üblich.

Am heutigen Donnerstag eine erneute Stadtführung unter dem Motto: „Stafforter Geschichte(n)“

Unser Mitbürger Erhard Gamer hat sich aufgrund der äußerst großen Nachfrage nach seiner ersten Führung durch Staffort am 29. Juni nochmals bereiterklärt, unter diesem Motto eine zweite Führung durch unseren Stadtteil zu übernehmen. Diese findet nach einer kurzen Begrüßung durch den Unterzeichner am heutigen Donnerstag, dem 14. September, um 17.30 Uhr, statt.

Treffpunkt: Stafforter Rathausvorplatz, Lutherstraße 10. Stichworte zum Inhalt: Das Stafforter Buch – das Schloss – der Markgraf von Durlach – die Reformation – die Karlsburg – das Schulwesen – die Erweckungsbewegung – Henhöfer – der Erzfeind – die Hugenotten – der Hummelstall – die Dreschhalle – Terra Medica – Tabak – Lenin in Stutensee – die Himmelsrichtungen – Topinambur/ die Brennerei.

 

7. Topinambur-Blütenfest am kommenden Samstag, 16. September 2017, in Staffort

Herzlich eingeladen wird zum 7. Topinambur-Blütenfest am kommenden Samstag, dem 16. September, ab 18.30 Uhr, beim Dorfbrunnen in der Ortsmitte. Für das leibliche Wohl sorgen wieder in bewährter Weise der Sportverein und die LandFrauen. Bei zweifelhaftem Wetter wird die Rockgruppe TOPINAMBUR mit bester Rockmusik in unserer Dreschhalle zu erleben sein.

 

An Dreistigkeit kaum zu übertreffen: Straßeneinläufe zur Müllentsorgung missbraucht!

Immer wieder suchten Anwohner in der Blankenlocher Straße nach den Ursachen für einen kaum noch zu ertragenden Gestank. Sie wurden fündig: Neben anderen Straßeneinläufen war auch derjenige vor ihrem Haus mehrfach mit Beuteln vollgestopft, die mit Windeln und Hundekotbeuteln gefüllt waren.

Auf diese perverse Weise versucht man wohl, die Kosten für die Restmüllentsorgung zu minimieren. Dies ist nicht nur ein untragbarer Zustand für die betroffenen Anwohner, sondern auch eine Zumutung gegenüber den Mitarbeitern des Bauhofs, die im wahrsten Sinne des Wortes „die Kacke“ zu entsorgen haben. Erschwerend kommt hinzu, dass bei Starkregen das Oberflächenwasser nicht ablaufen kann, da die Einläufe blockiert sind. Als Konsequenz wurde nun Strafanzeige erstattet!

Darüber hinaus bitte ich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, eventuelle Wahrnehmungen diesbezüglich umgehend der Stadtverwaltung oder dem Unterzeichner mitzuteilen. Die Verursacher sollten nach Möglichkeit gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden!   

 

Sehr gelungener Ehrenabend des Vereins für Fischerei und Gewässerschutz Staffort e.V. aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens

Marianne Lother stellte dankenswerterweise ihren Bericht in den Badischen Neuesten Nachrichten über den Ehrenabend zur Veröffentlichung an dieser Stelle zur Verfügung:

„Stutensee-Staffort (ml). Vier Tage lang feierte der Verein für Fischerei und Gewässerschutz Staffort sein 50. Jubiläum. Ein erster Höhepunkt war der Ehrenabend mit geladenen Gästen. Der Vorsitzende Friedbert Speckert gab einen Rückblick auf 50 Jahre Vereinsgeschichte. Seit seiner Gründung 1967 im Gasthaus Schwanen habe der Verein rasch ein reges Vereinsleben mit zahlreichen Veranstaltungen rund um das Angeln entwickelt. Parallel dazu habe sich das Aufgabengebiet in den Bereichen Landschaftspflege, Gewässerschutz, waidgerechtes Angeln und anderem stetig erweitert. Aber mit harmonischer und engagierter Zusammenarbeit und einer von Kontinuität geprägten Vereinspolitik habe der Verein diese Verpflichtungen stets gut bewältigt. Allen Vereinsmitgliedern sei dafür ein großer Dank auszusprechen, dennoch sollten drei Männer besonders erwähnt werden: Karl Haag, Hubertus Meier und Hermann Partik. Die lange Tradition des Vereins verpflichte die kommende Generation, die Ideale der Fischer weiterzutragen. Bürgermeister Edgar Geißler und Ortsvorsteher Ludwig-Wilhelm Heidt würdigten in ihren Grußworten ebenfalls die Verdienste des Vereins, einerseits als starkes Mitglied im Gemeinschafts- und Kulturleben, ihren tatkräftigen Einsatz bei der Erstellung des Vereinsheims und andererseits durch seinen großen Beitrag zur Erhaltung der Ökologie. Heidt sagte dem Verein für diese Bemühungen „uneingeschränkte Anerkennung und vorbehaltlose Unterstützung seitens des Ortschaftsrates und der -verwaltung zu“. Geißler überbrachte die Jubiläumsgabe der Stadtverwaltung und des Landkreises im Namen von Landrat Christoph Schnaudigel. Die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Stafforter Vereine, Patricia Heidt, überbrachte persönliche Glückwünsche. Eine Festschrift widmet dem Thema Ökologie ebenfalls breiten Raum. Sie beleuchtet die Höhepunkte der Vereinsgeschichte, benennt die verdienten Männer und Frauen und schildert die alljährlich wiederkehrenden Feste und Höhepunkte im Vereinsleben. Sie berichtet über die Errichtung des Fischerheims und über die Arbeit und die laufenden Pflegemaßnahmen an den Pachtgewässern des Vereins. Eine launige Note brachte der Theaterverein StageArt, der eigens für den Jubiläumsabend ein kurzes Stück mit viel Humor und Lokalkolorit geschrieben hatte.“ (Ende des BNN-Berichts).

 

Ihr Ludwig-W. Heidt, Ortsvorsteher