27.11: Sechs Dialogstationen bieten Anreize zur Beteiligung

Zukunft Stutensee - Wohnen

27.11: Sechs Dialogstationen bieten Anreize zur Beteiligung

Auftaktveranstaltung am 27. November!

Sechs Dialogstationen bieten unterschiedliche Anreize zur Beteiligung

 Wie wollen wir Stutenseer in Zukunft wohnen, was sind die Bedürfnisse und wie steht es um den Bedarf der Menschen in Staffort, Spöck, Friedrichstal und Blankenloch mit Büchig? Welchen aktuellen und kommenden Herausforderungen muss sich die Große Kreisstadt Stutensee im Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie, sozialen Aspekten, Flächennutzung und Wachstum stellen?

Meinungen und Standpunkte zu diesen und anderen möglichen Fragestellungen von Mitbürgerinnen und Mitbürgern kennen zu lernen, sich auszutauschen und ins Gespräch zu kommen, dies steht im Mittelpunkt der Veranstaltung am 27. November in der Festhalle Stutensee.

In der dritten Projektgruppensitzung in der vergangenen Woche haben Vertreter der Stadtverwaltung, der Gemeinderatsfraktionen und der beiden Bürgerinitiativen das Veranstaltungsprogramm gemeinsam festgelegt. Die Organisatoren wünschen sich jetzt, dass mit den gesetzten Schwerpunkten  ein möglichst großes Interesse bei der Bürgerschaft  zum Kommen und Mitmachen erreicht  wird.

Die Veranstaltungsbesucher dürfen sich ab 19.00 Uhr auf ein breites Spektrum von Gesprächsangeboten zum Thema „Wohnen in Stutensee“ freuen.
Zunächst gibt es zum Auftakt kurze Fachbeiträge zweier Experten, die den Besuchern den gegenwärtigen „Ist-Zustand“ in Stutensee vor allem aus der Perspektive Flächenentwicklung, Natur- und Landschaftsschutz näher bringen und über Informationen zu aktuellen Trends und Ideen im Bereich zukunftsorientierter Wohnformen zur konkreten Bürgerbeteiligung im aktuellen Prozess ermuntern sollen.

Unmittelbar nach den Ausführungen der Fachleute besteht für die Bürgerinnen und Bürger an sechs Dialogstationen die Gelegenheit, zum jeweiligen Thema mit anderen Stutenseern zu diskutieren und unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen zu erfahren.

Jede Dialogstation wird dabei von einem Moderatorenteam und ein bis zwei fachkundigen Damen und Herren unterstützt, damit am Ende des Abends möglichst viele Meinungen und Gesprächsergebnisse festgehalten werden können.

Am Abend selbst werden von der Stadtverwaltung auch Anmeldebögen ausgelegt, mit denen sich interessierte Stutenseer für die Teilnahme an der Perspektivwerkstatt anmelden können. Die Perspektivwerkstatt wird an zwei Terminen im Frühjahr 2018 stattfinden. Dort werden die Ergebnisse aus der Auftaktveranstaltung näher vertieft und weiter bearbeitet. Eine Anmeldung via Internet ist ebenfalls möglich. Das Anmeldeformular wird auch auf der Homepage der Stadtverwaltung eingebunden.

Der aktuelle Bürgerbeteiligungsprozess mit Auftaktveranstaltung und Perspektivwerkstatt wird vom Büro „GRiPS“ aus Ettlingen begleitet und moderiert, das über viele Jahre erfolgreiche Projekterfahrung in Bürgerbeteiligungsprozessen verfügt.

Das derzeitige Vorgehen des Büros sieht auch das Anschreiben einer Zufallsauswahl von Bürgerinnen und Bürgern in Stutensee vor, die in den nächsten Tagen persönlich zur Teilnahme an der Auftaktveranstaltung und an den Werkstätten eingeladen werden.
Unter Berücksichtigung der eingehenden Anmeldungen aus dieser Zufallsauswahl und darüber hinaus zu verzeichnenden Anmeldungen wird im Laufe des Januar 2018 vom Büro „GRiPS“ der Teilnehmerkreis repräsentativ eingegrenzt und anschließend die Teilnahmebestätigungen verschickt.Die Ergebnisse aus den Perspektivwerkstätten werden im Laufe des kommenden Jahres im Gemeinderat  öffentlich behandelt.

Stadtverwaltung und Gemeinderat wünschen sich auch im Bürgerbeteiligungsprozess „Zukunft Stutensee-Wohnen“ die tatkräftige Unterstützung der Bürgerschaft.

In Stutensee haben Bürgerbeteiligungsprozesse, wie zum Beispiel beim  Stadtentwicklungsplan aus dem Jahr 2000 unter Einbindung der Agenda 21 – Bewegung gute Ergebnisse  für ganz Stutensee erbracht: zum Beispiel die Bürgerwerkstatt mit dem Mehrgenerationenhaus, die Agenda-Gruppe "Natur und Umwelt (NEST)" sowie die Gruppe Stadtmarketing mit „Swing’ in Stutensee“. Auch bei der Entwicklung eines Quartierkonzeptes für Senioren in diesem Frühjahr war die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger ein Gewinn.