Natur in Stutensee

Die Bevölkerung für Belange des Umwelt- und Naturschutzes zu sensibilisieren und zu gewinnen liegt im großen Interesse der Stadt Stutensee.Dabei ist der Umweltbeauftragte im Rathaus Stutensee zentrale Anlaufstelle für alle Fragen und Anliegen der Bevölkerung rund um das Thema Umwelt.

Veranstaltungen wie Umwelt- und Gesundheitstage, Broschüren, wöchentlich aktuelle Veröffentlichungen im Amtsblatt, Aktionen, wie Mitfahr-, Umwelt- oder Pflanzenbörsen sowie verschiedene Projekte gemeinsam mit den Schulen sind breites Spektrum der städtischen Öffentlichkeitsarbeit.

Stadtputzete am 3. Februar 2018

Stadtputzete
Machen Sie mit bei der Stadtputzete am 3. Februar 2018!

Übersicht die Treffpunkte in den einzelnen Stadtteilen am Samstag, den 3. Februar:

  • Blankenloch-Büchig: 9 Uhr am Bauhof Blankenloch, Hasenäckerweg
  • Friedrichstal: 9.15 Uhr am Bauhof Friedrichstal, Rheinstraße Ost 14
  • Spöck: 9 Uhr im Hof der Verwaltungsstelle Spöck, Spechaastraße 11
  • Staffort: 8.50 Uhr vor der Mehrzweckhalle Staffort, Draisstraße 2a

Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird jeder Teilnehmer gebeten eine Warnweste mitzubringen und bei den Reinigungsarbeiten zu tragen.

Spezifisches für Blankenloch-Büchig

Für Blankenloch und Büchig wird die Putzete vom Rathaus, für die anderen Stadtteile von den Ortsverwaltungen organisiert.
Die angemeldeten Vereine erhalten Infos zum Ablauf in Kürze schriftlich, inklusive eines Putzplanes, wer wo Müll sammelt. Müllsäcke gibt es im BürgerBüro im Rathaus.
Treffpunkt ist um 9 Uhr am Bauhof. Dort bekommen Sie bei Bedarf noch Arbeitshandschuhe, Greifzangen und natürlich Müllsäcke. Rückgabe der gefüllten Müllsäcke um ca. 11.30 Uhr. Anschließend gibt es ein kostenloses Vesper. Ansprechpartner an diesem Tag ist ein Mitarbeiter des Bauhofs unter der Nummer 07244/969-523.
Wer spontan mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Einfach um 9 Uhr zum Bauhof in den Hasenäckerweg kommen!

Informationen der Ortsverwaltung Friedrichstal

Einladung zur "Stadtputzete" Samstag, 3. Februar

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach der sehr guten Resonanz in den vergangenen Jahren, soll auch in diesem Jahr wieder eine Stadtputzete am Samstag, 3. Februar stattfinden. Ich möchte deshalb auf diesem Weg alle Institutionen, Vereine und Vereinigungen zur Mithilfe aufrufen.

Wir bitten um Ihre Mithilfe bei der Beseitigung von Verunreinigungen, die gedankenlose Zeitgenossen in unseren Straßen, auf unseren Plätzen und in der freien Natur hinterlassen haben und regelmäßig hinterlassen.

Der Bauhof wird die Aktion wie immer tatkräftig mit der Bereitstellung von Müllsäcken und auch deren Abholung an diesem Samstag unterstützen. Selbstverständlich wird es auch wieder ein Vesper zur Mittagszeit geben.

Weitere Informationen gehen den bisher Beteiligten per E-Mail zu. Neue Unterstützer sind herzlich willkommen und können sich per E-Mail - lutzschoenthal@aol.com - an mich wenden.  

Allen Unterstützern schon jetzt ein herzliches Dankeschön.

Lutz Schönthal

- Ortsvorsteher -

Informationen der Ortsverwaltung Staffort

Herzliche Einladung zur Mithilfe bei der Stadtputzete in Staffort am Samstag, dem 3. Februar

In diesem Jahr findet die Stadtputzete wieder zeitgleich in allen Stadtteilen am Samstag, dem 3. Februar, statt. Nach den gemeinschaftlichen Reinigungen in den vergangenen Jahren, die in Staffort jährlich ohne eine einzige Unterbrechung durchgeführt wurden, werden sich auch in diesem Jahr wieder etwa 80 Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Jugendliche beteiligen. Die konkreten Anmeldungen lagen zum Redaktionsschluss noch nicht komplett vor. 

Ich gehe davon aus, dass die Teilnehmer wieder in ihren „traditionellen“ Sammelbereichen aktiv sein werden. Die Beauftragten der Sammelteams werden gebeten, am 3. Februar, um 08.50 Uhr, zum Empfang der Mülltüten und der anderen Materialien vor dem Eingang der Mehrzweckhalle zu sein. Alle anderen, die quasi autark die Sammlung durchführen können, regeln den Beginn ihrer Sammelaktion jeweils wieder eigenständig.

Der gesammelte Unrat wird auf der Wiese östlich der Halle entgegen genommen. Ab 11 Uhr sorgen die Landfrauen in der Mehrzweckhalle in bewährter Weise für die leibliche Stärkung. Den Helferinnen und Helfern, die entlang der Kreisstraßen Unrat einsammeln, wird aus Sicherheitsgründen dringend empfohlen (soweit privat vorhanden), Unfallschutzwesten zu tragen! Zur Sicherheit werden die Kreisstraßen während der Aktion auf Höchstgeschwindigkeiten von 50 km/h beschränkt. Natürlich sind auch Helferinnen und Helfer willkommen, die sich bisher nicht angemeldet haben. Sie werden gebeten, bis 08.50 Uhr bei der Halle zu sein (möglichst mobil), um sich einer organisierten Gruppe anzuschließen. Leider ist es unübersehbar notwendig, solche Aktionen durchzuführen. Trotz allem zeigen sie auch, mit welchem Engagement viele mithelfen, unseren Ort und sein Umfeld sauber zu halten.

Ludwig-Willhelm Heidt

-Ortsvorsteher-

Informationen der Ortsverwaltung Spöck

Zur Stadtputzete wurden die Vereine und Vereinigungen zur Mitarbeit eingeladen. Die vielen Helferinnen und Helfer sollen sich wieder auf den Weg machen, um unsere Stadt von achtlos weggeworfenem Müll und Unrat zu befreien. Dies ist zwar nur eine punktuelle Aktion, damit soll aber ganz bewusst ein Zeichen gesetzt werden, dass uns allen unsere Stadt und unsere Umwelt nicht egal ist. Bereits seit mehreren Jahren wird in Stutensee die Stadtputzete durchgeführt.

Diese Aktion, bei der alle Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Mitmachen eingeladen sind, wird am Samstag, den 3. Februar 2018, stattfinden – entsprechendes Wetter natürlich vorausgesetzt. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr im Hof der Verwaltungsstelle, dort werden dann die zu bearbeitenden Bereiche zugeteilt. Zum Abschluss soll es als Dankeschön für das Mitmachen einen kleinen Imbiss geben, den die LandFrauen gegen Mittag in ihren Räumlichkeiten servieren werden.

Ihr Ortsvorsteher

Manfred Beimel

Fotowettbewerb 2018

Teilnahmebedingungen

Teilnahme/Teilnehmerkreis: Die Teilnahme am Fotowettbewerb ist kostenlos.   Teilnehmen kann jeder, der an einer der Stadtteilputzeten teilnimmt

Einsendeschluss ist der 6. Februar 2018, 23.59 Uhr (Serverzeit beim Empfang der Zusendung) an folgende E-Mail Adresse: oeffentlichkeitsarbeit@stutensee.de . Später zugesendete Fotos werden nicht mehr berücksichtigt.

Fotos: Die Fotos sind als Dateianhang an die o.g. E-Mail-Adresse zu senden.  Bitte  beim Einsenden des Fotos im Betreff den betreffenden Stadtteil angeben, in dem das Motiv aufgenommen wurde. Zugrundelegendes Dateiformat: jpg mit mind. 120dpi. Die Dateigröße darf 5 MB nicht übersteigen.

Bei Zusendung des Bildes muss in der E-Mail der Name sowie die vollständige Anschrift des Teilnehmers genannt werden. Nicht zuzuordnende Bilder werden nicht berücksichtigt. Bitte angeben, ob Sie ggf. als Schulklasse oder Vereinsgruppe teilnehmen möchten.

Bildrechte: Der Teilnehmer erklärt sich durch das Versenden damit einverstanden, dass die eingesandten Fotos von der Stadtverwaltung auch außerhalb dieses Wettbewerbs zu Marketingzwecken honorarfrei im Internet und im Druckbereich (Flyer, Broschüren etc.) vervielfältigt, verbreitet und öffentlich wiedergegeben werden.

Motive: Zugelassen sind Motive rund um das Thema „Stadtputzete“.

Ermittlung der  Gewinner: Nach Abschluss des Wettbewerbs ermitteln die 3 Ortsvorsteher sowie die Stadtteilausschussvorsitzende die fünf besten Fotos aus der jeweiligen Stadtteilputzete: Sylvia Duttlinger für Blankenloch mit Büchig, Ludwig-W. Heidt für Staffort, Manfred Beimel für Spöck und Lutz Schönthal für Friedrichstal. Die Entscheidungen sind nicht anfechtbar.

Sieger und Preise: Die insgesamt 20 Sieger erhalten jeweils ein Eisgutschein in Höhe von 25€ zum Einlösen in einer Stutenseer Eisdiele. Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Benachrichtigung der Sieger: Die Sieger werden per E-Mail benachrichtigt in KW 7 ab dem 12. Februar 2018. Darüber hinaus werden die Sieger und Siegerfotos auf der Stadtwebsite, auf der facebook Seite der Stadt und in der Stutensee-Woche bekannt gegeben.

Tag der offenen Gärten 2016

Stutensee - liebenswerte Stadt im Grünen

Facettenreiche Natur & Umweltschutz

Landschaftliche Gegensätze, die anziehen

Die Landschaft, in der die Stutenseer Gemarkung eingebettet liegt, ist von auffallenden Gegensätzen geprägt: Im Osten ragen die Ausläufer des Kraichgaus empor mit dem markanten Michaelsberg, im Westen verläuft der Rheinstrom mit seinen europaweit einzigartigen Flußauen. Den Raum dazwischen füllen die Hardtplatten mit Stutensee aus.

Die Landschaft ist in Richtung Rhein geprägt von Resten sich einst weit erstreckender, in der letzten Eiszeit gebildeter Binnendünen und Flugsandfelder. Der Hardtwald zwischen Karlsruhe und Graben-Neudorf, zum größten Teil auf Stutenseer Gemarkung stehend, wurzelt auf sandigen Standorten. Zudem gibt es steppenartige Restgebiete mit einzigartiger Sandflora und –fauna, die in Spöck in den „Wilhelmsäckern“ unter Schutz stehen.

Ganz im Osten berührt die Stutenseer Gemarkung das Gebiet der Kinzig-Murg-Rinne, die in vorgeschichtlicher Zeit die Wässer der Kraichgau- und Schwarzwaldbäche aufnahm und sie über temporäre Durchbrüche im Dünengürtel dem Rhein zuführte. Diese unkontrollierten Wasserläufe wurden ab der Römerzeit gezähmt und durchziehen heute auf weiten Strecken die Stutenseer Gemarkung.

Dazwischen gibt es immer wieder renaturierte Abschnitte.

Das Umweltamt, die Bevölkerung und der Umweltschutz

Die Stutenseer Bevölkerung für das Besondere und die Schönheiten dieser Landschaft zu sensibilisieren, zu begeistern und nachhaltig zu gewinnen, ist stetes Ziel der Stadtverwaltung.

Mit der Einrichtung des Sachgebietes Umwelt besteht seit über zwanzig Jahren eine zentrale Anlaufstelle in allen Fragen des Umwelt- und Naturschutzes. Die gute Resonanz auf Veranstaltungen, insbesondere „Tage der offenen Gärten“, Projekte mit Schulen und Vereinigungen sind Beleg für die rege Interaktion zwischen Bevölkerung und Stadt.

Unsere Wälder - hohe ökologische Wertigkeit mit attraktivem Freizeitwert

Fast die Hälfte der Stutenseer Gemarkung ist bewaldet – im Westen der Hardtwald mit schönen Eichenbeständen, im Osten Feuchtwälder entlang der alten Kinzig-Murg-Rinne.

Alle Waldflächen stehen unter Landschaftsschutz und sind Teil des europaweiten Schutznetzes NATURA 2000.

Als sog. FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat) zählen sie zu einem innereuropäischen Netzwerk von Lebensräumen und tragen dazu bei, typische Lebensräume mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.

In Friedrichstal und Blankenloch sind Waldteile zudem als Bann- bzw. Schonwald ausgewiesen. Neben ihrer ökologischen Wertigkeit haben die Stutenseer Wälder besonders hohen Freizeitwert:

Spielplätze, Waldhütten und ein riesiges Wegenetz, das auf dem markgräflichen, vom Karlsruher Schloss ausgehenden „Strahlenkranz“ basiert, bieten der Bevölkerung von Stutensee und aus dem Großraum Karlsruhe vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung.

„Heglachaue“ , „Blankenlocher Wiesen“-schöne Wiesen & viele Radwege

In den 1960er-Jahren erfuhr die Landwirtschaft auch in Stutensee tief greifende Umstrukturierungen. Zuvor dominierten der Anbau von Sonderkulturen, wie Tabak und eine großflächige Wiesen- und Weidewirtschaft.

Schöne Wiesen mit ihrer typischen Pflanzen- und Tierwelt gibt es heute hauptsächlich entlang der Hauptflussachse, über die gesamte Gemarkung verteilt. Diese Wiesen in den Landschaftsschutzgebieten „Heglachaue“ und „Blankenlocher Wiesen“ stehen unter gesetzlichem Bestandschutz.

Viele Rad- und Wanderwege erschließen dieses riesige Gebiet und lassen Einheimische und Besucher den Reiz blühender Wiesen sowie fruchtbehangene Streuobstbestände erfahren.

Über Strukturprogramme, wie Biotopvernetzung und Flächenstilllegungen, versuchen Landwirte und Stadt, den Erhalt der Wiesenlandschaften zu fördern.

Stutensee und sein Wasser

Qualitativ hervorragendes Trink- und Brauchwasser

"Wasserschatz Stutensee"

Der wertvollste „Wasserschatz“ schlummert im Untergrund: Stutensee ist eine der wenigen Kommunen, die eigenes, qualitativ hervorragendes, Trink- und Brauchwasser fördert und der Bevölkerung kostengünstig zur Verfügung stellt.

„Hauptfluss“ ist die Pfinz-Heglach, die das Gemarkungsgebiet im Norden bei Graben-Neudorf als Heglach wieder verlässt.

Der „Pfinz-Anteil“ findet sich wieder in der Pfinzkorrektion, die in den 1930er-Jahren die vom Hauptfluss abzweigende Pfinz südlich des Schlosses Stutensee aufnahm und heute wiederum als Alte Pfinz bei Neuthard von der Pfinzkorrektion abzweigt.

Gerade die vielen Verzweigungen machen den vorhandenen Reiz der Stutenseer Bachlandschaft aus. Bedingt durch den einstigen Betrieb zweier Mühlen in Blankenloch sowie Friedrichstal und zum Zwecke der Wiesenwässerung, verlaufen Pfinz-Heglach und Heglach bis zur Friedrichstaler Mühle über Geländeniveau.

Der Uferbewuchs aus Schilf und Gehölzen ist ökologisch wertvoll. Die Hochdeichlage macht eine natürliche Gewässerentwicklung weitgehend unmöglich. Umso wichtiger wiegen die Anstrengungen der Stadt, Entwicklungen, etwa auf den renaturierten Pfennigerswiesen in Blankenloch, auf dem Areal der alten Kläranlage in Friedrichstal oder im nördlichen Teil des Landschaftsschutzgebietes „Heglachaue“, zu fördern und einen ausreichenden Hochwasserschutz sicherzustellen.

Wichtige Bestandteile der „Stutenseer Wasserwelten“ bilden auch die drei Baggerseen in Blankenloch, Spöck und Staffort. Aus den ehemaligen Förderstätten für Kies und Sand entstanden über die Jahre ökologisch wertvolle Wasserbiotope mit hohem Freizeitwert.

 

 

"Gewässerlehrpfad Stutensee"

Um zu Zeiten der intensiven Wiesennutzung eine gute, bis zu dreimalige Heuernte auf den teils sandigen Böden zu ermöglichen, mussten die Wiesen regelmäßig gewässert werden.

Ein ehemals, komplexes und wirkungsvolles System baulicher Einrichtungen mit Gräben zur Be- und Entwässerung ermöglichen diese Flutungen. In den Wiesen und an den angrenzenden Wasserläufen hat sich dieses System bis heute erhalten.

Hervorragend ist vor allem die Vielfalt der technischen Bauwerke, wie Schleusen, Wehre und Stellfallen. Heute dient dieses System der ehemaligen Wiesenwässerung Zwecken des regionalen Hochwasserschutzes.

Außerdem sind die Grabentrassen wichtige Linien zur Vernetzung einzelner Lebensräume.

Ein informativer Flyer der Stadtverwaltung gibt umfangreiche Informationen zur Wiesenwässerung und führt zu einzelnen Stationen des gemarkungsweiten „Gewässerlehrpfades Stutensee“.

Biotopnetz & Obstbäume

Apfelsaft direkt von hier

Wie grüne Gürtel umgaben früher Bestände einheimischer Obstbäume die Ortschaften. Die Früchte dienten dem direkten Verzehr und zur Mostherstellung.

Streuobstbestände gibt es heute vor allem auf den Wiesenflächen, die das Landschaftsbild prägen. Mit verschiedenen Programmen und Aktionen fördert die Stadt den Erhalt der vorhandenen Bestände.

Als Gründungsmitglied in einem landkreisweiten Verein unterstützt die Stadt darüber hinaus, den regional erzeugten Apfelsaft von der hiesigen Streuobstwiesen bekannt zu machen.

Zukunftsorientiertes Biotopvernetzungskonzept

Seit 1993 verfügt Stutensee über ein umfangreiches Biotopvernetzungskonzept. Dieses Text- und Kartenwerk listet die vorhandenen Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt auf, bewertet sie und beinhaltet Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensräume.

Die Stadt hat bereits eine Fülle von Einzelmaßnahmen umgesetzt. So wurden Hunderte von Obstbäumen neu gepflanzt, kilometerweise Hecken geschaffen, hektarweise Wiesen angelegt und Gewässerläufe renaturiert.

Zusammen mit den aus den Flurbereinigungsverfahren herrührenden ökologischen Maßnahmen ergibt sich ein Netz linienhafter Lebensraumstrukturen, welches geeignet ist, den Bestand der heimischen Flora und Fauna zu fördern.

Passend zu dieser „ökologischen Philosophie“ passen die Projekte der Stadt, im Rahmen der Bauleitplanung notwendige Eingriffe in Landschaft und Naturhaushalt mit standortangepassten Ausgleichsmaßnahmen zu kompensieren.

So wurde z. B. südlich von Friedrichstal eine Dünenlandschaft neu angelegt. Die ersten Erfolge sind viel versprechend.

Agenda-Projekte

AG Natur und Umwelt (NEST)

Die Agenda-Gruppe "Natur und Umwelt" (NEST) befasst sich neben der Förderung des Naturschutzes vorrangig mit dem umweltpädagogischen Projekt "Natur-Erlebnis Stutensee" (NEST). Sie gestaltet nun bereits seit Anfang 2002 ein jährliches Naturerlebnis-Programm mit monatlichen Veranstaltungen und Führungen durch die Stutenseer Natur.

Vogelstimmenführung am Stafforter Baggersee
Vogelstimmenführung am Stafforter Baggersee

2004 wurde ein ausgeschilderter Naturerlebnispfad in der Umgebung des Stutenseer Schlosses eingerichtet, auf dem die Besonderheiten und der Reiz von Natur und Landschaft unserer Heimat mittels Informationstafeln dem Betrachter näher gebracht werden.

Im Mai 2005 errichtete die Gruppe gegenüber den Pfennigerswiesen nördlich der Gasverdichterstation Blankenloch das "Bienenhäusle", dessen Seitenwände aus verschiedenartigen Nisthilfen für Bienen und Hummeln bestehen. Im Sommer ist dort in einem Schaukasten ein lebendes Honigbienenvolk zu bewundern. Hier kann man nicht nur das Leben der Honigbienen und der zahlreichen Wildbienenarten beobachten, sondern sich an Hand von Informationstafeln sachkundig machen.

Bienenhäusle bei den Pfennigerswiesen
Bienenhäusle bei den Pfennigerswiesen

Am Südrand des Pfennigerswiesen-Biotops errichtete die Gruppe einen Sandhügel als Brutplatz für Erdbienen und –wespen. Daneben wurde in 2010 ein Aussichtshügel mit einer Trockenmauer und einer seitlichen Treppe geschaffen. Dadurch ist ein freier Ausblick auf das Feuchtbiotop gewährt, ohne dass es betreten werden muss.
In den Nischen und Fugen der Mauer finden Hummeln, Wildbienen und Wespen Nistmöglichkeiten. Auch Eidechsen und Blindschleichen finden dort Lebensraum.

Trockenmauer bei den Pfennigerswiesen
Trockenmauer bei den Pfennigerswiesen

Seit 2012 werden von Ehrenamtlichen in jedem Frühjahr Erdkröten im Blankenlocher Gewerbegebiet Nord I  gesammelt und zu ihrem Laichgebiet am Blankenlocher Baggersee gebracht. Die Amphibien würden sonst auf ihrem Weg vom Hardtwald zum See auf der Durchgangsstraße überfahren werden.

Kröten im Doppelpack: Weibchen unten, Männchen oben bei der Wanderung zum Blankenlocher Baggersee
Kröten im Doppelpack: Weibchen unten, Männchen oben bei der Wanderung zum Blankenlocher Baggersee

In der Gruppe gibt es Kenntnisse über Biotope sowie über Flora und Fauna auf der Gemarkung Stutensee.

Anerkennung fand die Arbeit der Agenda-Gruppe 2006 durch den 1. Preis beim landesweiten Ehrenamtswettbewerb “Echt gut” und 2007 durch einen 1. Preis beim Kreisumweltschutzwettbewerb des Landkreises Karlsruhe.

Informationen gibt es unter Telefon: 07249/ 7230

Zum Herunterladen: Jahresprogramm 2016

Projekt des Obst- und Gartenbauvereins Blankenloch e.V.

Das Agenda-Projekt des Obst- und Gartenbauvereins Blankenloch e.V. wurde beim landesweiten Wettbewerb im Jahr 2002 mit dem Förderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Das Projekt gliedert sich in die Bereiche:

  • Obst- und Bienenlehrpfad
  • Info-Zentrum mit integrierter Wildbienen- und Vogelschutzwand
  • Hotel für Wild- und Honigbienen

Betreut wird das Projekt von den Fachwarten Werner Lang und Werner Enderle.

Der Flyer zu dem Projekt zeigt in anschaulicher Weise die Entwicklung von der Entstehung bis zur Fertigstellung. Künftig ist eine Erweiterung des Lehpfadres, die von der Flurbereinigungsbehörde und der Stadt unterstützt wird, vorgesehen. Flyer zum Herunterladen: Hier

Ansprechpartner:

Jürgen Gottschalk
1. Vorsitzender des Obst- und
Gartenbauverein Blankenloch
Hauptstraße 37
76297 Stutensee
Telefon: 07244/91633    

Werner Lang
Fachwart für Obst und Garten
Telefon: 07244/94145

Werner Enderle
Fachwart für Obst und Garten, Imker
Telefon: 07244/92756