Spöck

Ältester Stadtteil Stutensees

Vor mehr als 2000 Jahren, so vermuten Historiker, war Spöck von einem Damm aus Rutengeflecht und Erde umgeben. Dies läßt sich aus dem Wort Spöck deuten: spaha bedeutet soviel wie Rute und spahahi oder specki Rutengeflecht bzw. „Damm mit Rutenflechtwerk und Erde“.

Die erste urkundliche Erwähnung und Gründung geht auf das Jahr 865 zurück. Demnach wurde die Siedlung Spöck aller Voraussicht nach von Benedektiner-Mönchen christianisiert, die Waldstücke rodeten, Ackerflächen bewirtschafteten und Obstbau betrieben.

Mehr Geschichte und Interessantes

Die Bevölkerungszahl reduzierte sich aufgrund zahlreicher Kriege bis Ende des 17. Jahrhunderts auf gerade mal 16 Bürger. Dies änderte sich jedoch in den laufenden Jahren. Ein Grund war auch Aloys Henhöfer, der 1827 Pfarrer in Spöck wurde und diesen weit über die Grenzen Badens bekannt machte.

Aus der gesamten Region kamen die Menschen, um seine Predigten zu hören. Im November 1946, nach fast 400 Jahren, konnten auch die katholischen Christen in Spöck nach der Reformation unter Markgraf Karl II. wieder einen eigenen Gottesdienst feiern.

Heute macht der Stadtteil vor allem durch verschiedene namhafte Unternehmen und das jährliche Reit- und Springturnier von sich reden, bei dem auch Weltmeister anzutreffen sind. In und um die frisch renovierte Spechaa-Halle und dem Sozialkaufhaus Kreuz + Quer hat sich ein reges Vereinsleben etabliert.

Der älteste Stadtteil Stutensees feiert 2015 seine 1.150 Jahrfeier.
Die Geschichte des Stadtteils steht beim Festwochenende mit historischem Festumzug am 12. Juli 2015 sowie bei den 1.150 Jahrfeierlichkeiten im Mittelpunkt.

Hier gehts zum Internetauftritt zum Jubiläum: 1150 Jahre Spöck

Spöck- Eine "kleine" Bilderstrecke

"1150 Jahre Spöck": Stolzes Stadtteiljubiläum in 2015

Mit viel Engagement der Spöcker Bewohnerschaft und der örtlichen Unternehmen wurde ein "spöcktakuläres" Jubiläum beendet. Eine gestärkte Dorfgemeinschaft bleibt und schaut zuversichtlich in die Zukunft.
Mit viel Engagement der Spöcker Bewohnerschaft und der örtlichen Unternehmen wurde ein "spöcktakuläres" Jubiläum beendet. Eine gestärkte Dorfgemeinschaft bleibt und schaut zuversichtlich in die Zukunft.