Staffort

Kleinster Stadtteil mit geschichtsträchtiger Vergangenheit

Das im Jahre 1110 erstmals urkundlich erwähnte „Stafphort“ entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg nicht nur namenstechnisch weiter.

Mit seinen heute knapp 2.000 Einwohnern ist Staffort der kleinste Stadtteil, kann aber auf eine überaus geschichtsträchtige Vergangenheit zurückblicken. So soll bereits 25 n. Chr. ein römisches Castell an der „steten Furth“, was so viel bedeutet wie Übergang über die Pfinz, errichtet worden sein.

Die evangelische Kirche in der Weihnachts- und Winterzeit
Die evangelische Kirche in der Weihnachts- und Winterzeit

Weiteres Wissenswertes

Am westlichen Ortsausgang, südlich der Straße nach Friedrichstal, zeugt heute nur noch der so genannte „Schlossbuckel“ davon, dass dort  bereits Ende des 14. Jahrhunderts ein Schloss stand.

In Staffort lassen sich jedoch noch mehr Sehenswürdigkeiten entdecken. Neben den malerischen Fachwerkhäusern entlang der Weingartener Straße ist auch das Gasthaus „Zum Schwanen“, einem der ältesten Gebäude im Stadtteil, zu erwähnen. Die Landwirtschaft mit Tabak- und Spargelanbau war über Jahrhunderte hinweg nicht nur in Friedrichstal Haupterwerbsquelle, sondern dominierte auch das dörfliche Leben in Staffort.

Tradition spielt auch in jüngster Zeit noch eine wichtige Rolle, z.B. beim über die Region hinaus bekannten Holzschuhrennen und bei den Feierlichkeiten im Jahr 2010 zum 900 jährigen Bestehen.

Der Stadtteil ist heute trotz der enormen Entwicklungen geprägt von seinen Bürgern und der unberührten Landschaft, die ihn umgibt.

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